Kunstprojekt: Knotenkette als Sinnbild für sexuellen Missbrauch

Das evangelische Sonntagsblatt aus Bayern berichtet über das Kunstprojekt eines evangelischen Gemeindepfarrers: (05.12.2018)

Jeder Knoten steht für einen Menschen, einen von sexuellem Missbrauch in der Kirche Betroffenen. Tag für Tag knotet der evangelische Pfarrer weiter. Am Ende sollen es weit mehr als 4.000 Knoten sein. Einer wird für seine eigene Geschichte stehen.

360 Grad achtsam - Online-Training aus dem Bistum Münster

Der BDKJ im Bistum Münster hat ein Online-Training zur Prävention von Sexualisierter Gewalt entwickelt. In verschiedenen Situationen haben die Nutzer/-innen die Möglichkeit, ihr Wissen zu testen und Informationen zum Themenfeld zu erhalten.

Das Online-Training soll einen ersten Zugang zum Thema Prävention Sexualisierter Gewalt ermöglichen und ist auf die Gegebenheiten im Bistum Münster zugeschnitten.

Über diesen Link ist es erreichbar.

Beidseitiges Einverständnis - so einfach wie Tee!

Eigentlich ist es doch ganz einfach, oder?!

Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?

Kinder werden stark  - und damit weniger anfällig für die Strategien von MissbrauchstäterInnen - durch gute und verlässliche Beziehungen zu vertrauenswürdigen Erwachsenen. Blickkontakt und Zuwendung gelten heute jedoch oft mehr dem Smartphone als dem Kind. Eine Plakataktion in Mecklenburg-Vorpommern hat das aufgegriffen.

Roman "Die Geschichte der Einsamkeit" von John Boyne

John Boynes Roman über den Skandal sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Priester der katholischen Kirche in Irland beruht auf dem offiziellen Murphy-Report und Gesprächen mit Geistlichen. Die Hauptfigur, selbst Priester, gehört selbst nicht zum Kreis der Sexualstraftäter. Gerade das macht den Roman aber so eindringlich, weil er nicht nur die Schuld der Täter beschreibt, sondern die Mechanismen aufzeigt, die ihnen ihr fortgesetztes Treiben überhaupt erst ermöglichen.

Rezension des Borromäusvereins

Medienprojekt Wuppertal

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto »das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum«.

Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14–28 Jahren werden (im Rahmen von pädagogischen Institutionen oder privat organisiert) produktorientiert bei ihren eigenen Videoproduktionen unterstützt, ihre Videos im Kino, in Schulen, Jugendeinrichtungen etc. in Wuppertal präsentiert und als Bildungsmittel bundesweit vertrieben. Alle Projekte dienen der aktiven Medienerziehung und dem kreativen Ausdruck jugendlicher Ästhetiken, Meinungen und Lebensinhalte. Die Formen der Filme sind Reportagen, Spielfilme, Trickfilme, Computeranimationen, Experimentalfilme und Musikclips i.d.R. als Kurzfilme.

Ein aktueller Themenschwerpunkt ist sexualisierte Gewalt.

Wort zum Sonntag zur Aufklärung bei den Regensburger Domspatzen (22.07.2017)

Pfarrer Wolfgang Beck: Mehr als ein paar Ohrfeigen

"Die Spucke im Gesicht Gottes" (Süddeutsche Zeitung, 06. Mai 2018)

Heribert Prantl schreibt in der Süddeutschen Zeitung zum Katholikentag 2018:

"Die Missbrauchsskandale sind der nicht mehr endende Karfreitag der katholischen Kirche. Die Missbrauchsskandale sind die Dornen in der Dornenkrone. Sie sind die Spucke im Angesicht dessen, den die Christen als Gott verehren."