Die Diözese Rottenburg-Stuttgart engagiert sich für einen besseren Schutz vor sexuellem Missbrauch.

Willkommen auf der Seite der Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz!

Hier finden Sie Informationen zur Prävention von sexuellem Missbrauch in unserer Diözese und darüber hinaus. Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedrüftige Erwachsene sollen in unseren Gemeinden und Einrichtungen einen sicheren Ort erleben. Viele Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden und Einrichtungen arbeiten täglich an diesem Ziel. Die Stabsstelle unterstützt und koordiniert dieses Engagement. Wir haben uns auf diesen Verhaltenskodex verpflichtet.

Wenn Sie meinen, dass der Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedrürftigen Erwachsenen aktuell oder in der Vergangenheit nicht gelungen ist, teilen Sie uns dies bitte mit! Hier finden Sie Hilfe und die Ansprechpersonen der Diözese.

 

Aktuelles

Auf der Homepage der Diözese wurde am 13. Juli 2021 eine Pressemitteilung und ein "Kapellengespräch" mit der Präventionsbeauftragten Sabine Hesse zum neuen Musterschutzkonzept veröffentlicht. Hier der Link zum Lesen und Hören.

Neue Hilfe für die Kirchengemeinden! Musterschutzkonzept

Das „Kirchliche Amtsblatt“ Nr. 8 vom 15.06.2021 enthält eine neue Ausführungsbestimmung über die Erstellung von Schutzkonzepten für (Gesamt-) Kirchengemeinden. Als verbindliche Grundlage und Hilfestellung für die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten dient ein Muster-Schutzkonzept.

Informationen und Vorlagen dazu finden Sie auf der Unterseite "Musterschutzkonzept für Kirchengemeinden".

Was ist sexueller Missbrauch? Was kann ich tun?

Wo kommt sexualisierte Gewalt vor? Wer sind die Opfer, die Täter? Woran kann man sexualisierte Gewalt erkennen? Wie soll man in der Diözese Rottenburg-Stuttgart dagegen vorgehen? Das Informationsvideo gibt Antworten.

Positionspapier der Bundeskonferenz d. Präventionsbeauftragten zu Prävention und sexueller Bildung

Zum wechselseitigen Verhältnis von Prävention sexualisierter Gewalt zu Sexualerziehung und -bildung hat die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der deutschen (Erz-)Bistümer zum ersten Mal ein Positionspapier erarbeitet und einstimmig am 20. Januar 2021verabschiedet.
Ausgangspunkt ist für die Präventionsbeauftragten die überarbeitete Rahmenordnung zur Prävention sexualisierter Gewalt, die die deutschen Bischöfe 2019 verabschiedet haben. Die Rahmenordnung sieht vor, dass alle pädagogischen Einrichtungen eine Sexualpädagogik vermitteln sollen, die Selbstbestimmung und Selbstschutz stärkt. Zudem wird sexuelle Bildung als wichtiges Schnittstellenthema beschrieben.

Das vollständige Positionspapier können Sie hier lesen und herunterladen.

Verpflichtende Präventionsfortbildungen gestartet

Mit einem neuen Gesetz und vielen Ressourcen hat die Diözese ein Programm gestartet, mit dem bis Ende 2023 viele tausend haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, die für Kinder und Jugendliche sowie für schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene verantwortlich sind, verpflichtend über sexuellen Missbrauch und Präventionsmöglichkeiten fortgebildet werden sollen. Leider hat die Corona-Pandemie den Start des Programms ausgebremst. Trotzdem konnten bereits Fortbildungen stattfinden und werden weitere geplant. Ein Pool von mehr als 50 Referentinnen und Referenten steht dazu bereit.

Das Bischöfliche Gesetz über Fortbildungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch, das am 04. November 2019 in Kraft getreten ist, regelt die Anforderungen, Zuständigkeiten und Ressourcen genau. Bis Ende 2023 sollen alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die direkt oder indirekt für Kinder und Jugendliche oder schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene verantwortlich sind, an einer „Basis-Fortbildung“ über sexuellen Missbrauch und Prävention teilgenommen haben.

Dies geschieht in drei Formaten (6 Stunden, 3 Stunden oder 1,5 Stunden), abhängig von der Nähe zu den Schutzbefohlenen in der Arbeit oder der Größe der Verantwortung für sie.

Hierfür stellt die Diözese 1,2 Millionen Euro für Honorare und weitere Zuschüsse bereit.

Die Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz und weitere beauftragte Stellen vermitteln den Trägern fachlich qualifizierte Personen für die Fortbildungsveranstaltungen. Für Kirchengemeinden, Dekanate und Verwaltungszentren ist eine Handreichung erschienen, wie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung Fortbildungen organisiert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Mitarbeiterportal der Diözese, in der offenen Gruppe "Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz".

Nach den Basis-Fortbildungen müssen alle Mitarbeitenden im Abstand von fünf Jahren an einer Auffrischungs- oder Vertiefungsfortbildung nach eigener Wahl teilnehmen. So wird verankert, dass die Auseinandersetzung mit sexuellem Missbrauch und Präventionsmaßnahmen nachhaltig wirkt.

Auch das ist Prävention!

Hier haben wir einige Empfehlungen zum Nachlesen und Nachmachen gesammelt. Weisen Sie uns gerne auf weitere Beispiele guter Praxis hin!