Rechtliche Vorgaben

Die rechtliche Basis bildet die Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. Diese wurde im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 4 vom 16. März 2020, S. 107–111 veröffentlicht.

Zur Rahmenordnung Prävention gehören:

Diese sind in den Ausführungsbestimmungen zur Anwendung der Rahmenordnung im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 8 vom 15. Juni 2021, S.220-238 gesetzlich verankert.
 

Die Präventionsordnung verlangt von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses. Näheres regelt ein Bischöfliches Gesetz:

 

Außerdem regelt ein Bischöfliches Gesetz, dass alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende, die für Kinder und Jugendliche sowie für schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene verantwortlich sind, verpflichtend über sexuellen Missbrauch und Präventionsmöglichkeiten fortgebildet werden sollen:

 

Die im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 4 vom 16. März 2020, S. 107–111 veröffentlichte Rahmenordnung – Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz ersetzt rückwirkend zum 1. Januar 2020 die Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 4. November 2019, KABl. 2019, Nr. 12, S. 454–458.