Hilfen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

Das Hilfeportal und Hilfetelefon Missbrauch steht Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften anonym und kostenlos zur Verfügung: 0800 22 555 30

Save-me-online bietet Betroffenen Unterstützung bei digitaler Gewalt im Internet wie Anmache, Mobbing, sexuellem Missbrauch und Übergriffen.

Kinder und Jugendliche in Not können die "Nummer gegen Kummer" 116 111 anrufen oder anschreiben (Online-Beratung).

Auch die Telefonseelsorge hilft weiter:
0800 1110111 oder 0800 1110222 oder 116 123
 

Beratungsstellen bei sexuellem Missbrauch

Hier finden Sie die Kontaktadressen der Beratungsstellen auf dem Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart, in kirchlicher und freier Trägerschaft.

Jugendamt

Auch das Jugendamt  im Landkreis kann bei Verdachtsfällen beraten und unterstützen. Es hat die Möglichkeit, betroffene Kinder und Jugendliche aktiv zu schützen und z.B. "In Obhut zu nehmen". Kinder und Jugendliche haben das Recht, sich ohne Wissen ihrer Eltern an das Jugendamt zu wenden.

Polizei

Ist ein Kind oder ein*e Jugendliche*r akut gefährdet, kann es sinnvoll sein, den Notruf der Polizei zu kontaktieren, damit die oder der Betroffene unverzüglich geschützt wird. Zu bedenken ist, dass die Polizei bei einer Anzeige von sexuellem Missbrauch dazu verpflichtet ist, weiter zu ermitteln, was für das Opfer zu Belastungen führen kann.

Traumaambulanzen

Traumaambulanzen bieten Opfern von Gewalttaten die Möglichkeit, rund um die Uhr schnell und unkompliziert psychologische Unterstützung zu erhalten. Der Wohnsitz der betroffenen Person muss dabei nicht im Landkreis des Standortes liegen.

Für Kinder und Jugendliche:
Rasche und unbürokratische Soforthilfe erhalten Gewaltopfer im Kindes- und Jugendalter sowie deren Eltern in der Traumaambulanz des ZfP Südwürttemberg. Die Telefonnummer 0171 7179072 ist rund um die Uhr besetzt.
Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie Weissenau

Für Erwachsene:
- Traumaambulanz an der Klinik für Psychosomatik am Ostalb-Klinikum Aalen
info@traumaambulanz-aalen.de
07361 551801

-Traumaambulanz an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Esslingen
info@klinikum-esslingen.de
0711 31030  

Traumatherapie

Die Therapeut*innen Suche der DeGPT (Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie) kann dabei helfen, speziell ausgebildete Traumatherapeut*innen zu finden.

Kein Täter werden! Hilfsangebote für Tatgeneigte

  • Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet u.a. in Ulm ein kostenloses und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und deshalb therapeutische Hilfe suchen.
    Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“
  • Das Angebot „Stopp – bevor was passiert!“ bietet u.a. in Heilbronn, Rottweil und Reutlingen Hilfe für Personen mit pädophilen Neigungen. In der Therapie können Betroffene lernen, mit ihren Neigungen verantwortungsvoll umzugehen.
    Bundesweite anonyme und kostenlose Hotline: 0800 - 70 222 40
    stopp(at)bios-bw.de
  • Weitere Hilfsangebote, u.a. eine Liste von Einrichtungen, die mit erwachsenen Sexualstraftätern arbeiten, finden Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention DGFPI.

Beratung und Beschwerdewege für Mitarbeitende in Einrichtungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Bei einer Vermutung oder einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch in Ihrer Einrichtung oder Gemeinde lassen Sie sich bitte fachlich beraten, um die nächsten Schritte zu klären. Die Stellen in dieser Übersicht stehen Ihnen zur Verfügung und bieten z.T. Hilfen für Betroffene an.