Schützen mit Plan: Institutionelles Schutzkonzept

Wirksame Prävention gegen sexuelle Gewalt beruht auf verschiedenen Elementen. Nur die Gesamtheit der Maßnahmen sichert Qualität.

Die Präventionsordnung greift dafür die Idee des institutionellen Schutzkonzeptes auf. Ziel ist es, eine Kultur des achtsamen Miteinanders und der Verantwortung entwickeln zu helfen.

Dafür ist schon in der Konzeptionierung wichtig, dass alle Mitarbeitenden partizipativ beteiligt werden. Auch die Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen selbst sollen beteiligt und immer wieder einbezogen werden, wenn es darum geht, das Schutzkonzept aufzubauen, zu justieren und weiterzuentwickeln. Hier wird deutlich, dass nur eine Grundhaltung des Respekts vor den Rechten von Kindern, Jugendlichen und allen Anvertrauten das Fundament eines solchen Schutzkonzeptes sein kann (vgl. UN-Konventionen über die Kinderrechte und über die Rechte von Menschen mit Behinderungen).

Diese Informationen über das institutionelle Schutzkonzept und Bausteine für die Umsetzung gibt es auch zum Nachlesen in einer Broschüre.